Einflechtmuster für Sichtschutzstreifen
Der Flechtrhythmus prägt den ganzen Zaun.
Beim Einfädeln werden Sichtschutzstreifen abwechselnd vor und hinter den senkrechten Stäben einer Doppelstabmatte geführt. Der gewählte Rhythmus entscheidet über die sichtbare Struktur, die Wirkung beider Zaunseiten und darüber, wie straff der Streifen im Gitter sitzt.
Produktabbildung teilweise KI-generiertVor dem Start
Optik und Sitz gemeinsam betrachten.

Gleichmässig
Alle Reihen folgen demselben Rhythmus. Das ergibt ein ruhiges, durchgängiges Zaunbild.

Versetzt
Jede zweite Reihe beginnt spiegelverkehrt. Dadurch entsteht eine lebendigere, geflochtene Wirkung.

Material beachten
Steifigkeit, Materialstärke und vorgesehene Befestigung beeinflussen den Sitz. Beachte deshalb immer die Hinweise des jeweiligen Produkts.
Grundmuster & versetzte Reihen
Sechs Einflechtmuster direkt vergleichen.
A bis D folgen einem gleichmässigen Schema. E und F greifen bekannte Rhythmen auf und beginnen jede zweite Reihe versetzt.
Muster AEin Stab vor, ein Stab hinter
Der Sichtschutzstreifen wechselt an jedem senkrechten Zaunstab die Seite. Dadurch entsteht ein enges, gleichmässiges Flechtbild. Die Verarbeitung ist kleinteiliger, dafür liegt der Streifen üblicherweise besonders straff in der Doppelstabmatte.
Muster BZwei Stäbe vor, zwei Stäbe hinter
Je zwei senkrechte Stäbe bleiben abwechselnd vor und hinter dem Streifen sichtbar. Dieses Einflechtmuster verbindet eine klare Optik mit einer meist angenehmen Verarbeitung und zeigt auf beiden Zaunseiten ein gleichmässiges Bild.
Muster CDrei Stäbe vor, drei Stäbe hinter
Grössere sichtbare Streifenabschnitte sorgen für ein grosszügiges Muster und erleichtern das Einfädeln. Der Streifen kann dabei lockerer sitzen. Noch längere Abschnitte sollten nur gewählt werden, wenn Material und Befestigung dafür geeignet sind.
Muster DEin und zwei Stäbe kombiniert
Kurze und längere Abschnitte wechseln innerhalb einer Reihe. Auf der einen Zaunseite liegt der Streifen beispielsweise vor einem und hinter zwei Stäben; auf der Rückseite erscheint der Rhythmus entsprechend umgekehrt.
Muster EEinzelwechsel, reihenweise versetzt
Wie bei Muster A wechselt der Streifen nach jedem Stab die Seite. In jeder zweiten Zaunreihe wird die Folge umgedreht, sodass sichtbare und verdeckte Stäbe regelmässig wechseln.
Muster FZweier-Rhythmus, reihenweise versetzt
Die Grundlage ist der Zwei-vor-zwei-hinter-Rhythmus aus Muster B. Durch den versetzten Beginn jeder zweiten Reihe entsteht ein ausgewogenes, beidseitig gleichmässiges Flechtbild.
Gezielte Akzentreihen
Eine Reihe darf aus der Reihe tanzen.
Bei G und H weicht nur eine ausgewählte Reihe vom Grundmuster ab. So lässt sich ein Sichtschutzzaun durch einen anderen Flechtrhythmus oder zusätzlich durch eine zweite Farbe gliedern.
Muster GVersetzte Reihe im Zweiermuster
Die Fläche folgt überwiegend Muster B. Eine einzelne Reihe beginnt versetzt und bildet dadurch eine zurückhaltende horizontale Akzentlinie.
Muster HKombinierter Rhythmus als Akzent
Das Grundmuster orientiert sich am Einzelwechsel. In der Akzentreihe werden kurze und längere Abschnitte kombiniert, wodurch eine deutlichere Unterbrechung entsteht.
Bildquelle A–H: Zaunfachhandel24 – Sichtschutzstreifen-Einflechtmuster.
Halbe, Drittel & Viertel
Eine Zaunreihe. Viele Möglichkeiten.
Innerhalb einer 19-cm-Reihe wird entweder ein ganzer Streifen oder eine Kombination aus gleich hohen Teilstreifen eingeflochten. Jeder einzelne Streifen folgt dabei dem gewählten Flechtrhythmus vor und hinter den senkrechten Stäben.
Eine Reihe bietet Platz für 1 × 19 cm, 2 × 9,5 cm, 3 × ca. 6,3 cm oder 4 × ca. 4,7 cm. Massgeblich bleiben die Abmessungen und Hinweise des jeweiligen Produkts.
Gelochte Aufteilungen
Lichtpunkte innerhalb derselben 19-cm-Reihe.
Auch gelochte Sichtschutzstreifen können die vollständige Reihe füllen oder mit passenden Teilformaten kombiniert werden. Die Lochstruktur verändert die Optik, nicht die Gesamthöhe der Aufteilung.
Vollformat gelocht
Ein gelochter 19-cm-Streifen belegt die gesamte Querreihe und lässt zugleich Lichtpunkte durch.
Zwei gelochte Hälften
Zwei gelochte Halbformate füllen gemeinsam die vollständige 19-cm-Reihe.
Viertel, gelochter Halber, Viertel
Ein gelochter Halbformatstreifen liegt zwischen zwei geschlossenen Viertelstreifen.
Akzente in einer Reihe
Drei Akzentbreiten, einzeln oder im Wechsel.
Akzentstreifen ersetzen innerhalb einer 19-cm-Reihe einzelne Teilstreifen. Die übrige Höhe derselben Reihe wird mit passenden Grundstreifen gefüllt.
Halber Akzentstreifen
Ein 9,5-cm-Akzentstreifen wird zusammen mit einem zweiten halben Streifen in derselben Reihe eingeflochten.
Drittel-Akzentstreifen
Ein 6,3-cm-Akzent liegt zwischen zwei weiteren Drittelstreifen innerhalb einer einzigen Reihe.
Viertel-Akzente im Wechsel
Zwei gelbe 4,7-cm-Akzentstreifen wechseln sich mit zwei dunklen Viertelstreifen innerhalb der 19-cm-Reihe ab.
So gehst du vor
Erst aufteilen, dann flechten.
- Aufteilung wählenHalbe, Drittel, Viertel oder eine passende Kombination für eine 19-cm-Reihe festlegen.
- Akzent platzierenDen einzelnen Akzentstreifen oben, mittig oder unten in dieser Reihe anordnen.
- Rhythmus anwendenJeden Teilstreifen innerhalb derselben Reihe im gewählten Grundmuster einfädeln.
Wichtig bei Wind und Belastung
Geschlossene Sichtschutzflächen erhöhen die Windkräfte, die auf Zaunmatten, Pfosten und Fundamente wirken. Ein straffer Fädelrhythmus ersetzt keine statische Prüfung. Bei exponierten Standorten, hohen Zäunen oder Unsicherheit sollte ein Fachbetrieb beurteilen, ob die vorhandene Zaunanlage geeignet ist.
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